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Semantische Spezialisierung vs. Polysemie

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  • 19 April 2021
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Die vorliegende Studie stellt die in der internationalen Forschungsliteratur zur Argumentweglassung weit verbreitete Annahme, dass objektlosen Varianten der Verben, die Argumentweglassung erlauben, häufig mit semantischen Spezialisierungen – (In-)Definitheit, sortale Spezifikation, implizite Reflexivität und Polarisierung – verbunden sind, in Frage.
In Korpusrecherchen und Fragebogenuntersuchungen geht es vor allem darum zu ermitteln, ob es vor dem Hintergrund einer Polysemie-Hypothese nicht unter Umständen angebrachter wäre, die Weglassungsoption einer von mehreren Verblesarten zuzuordnen, der sie – zumindest was die sortale Einengung des Objekts betrifft – dann keine Interpretationsbesonderheiten im Vergleich mit der Vollvariante hinzufügt. Vielmehr übernimmt sie die sortalen Besonderheiten der jeweiligen Verblesart; die Weglassung wäre somit sortal‐semantisch neutral.
Umfangreiche Einzelverbuntersuchungen werden zeigen, dass einzig die Festlegung auf kontextuell gegebene Argumente bei definiter Weglassung als Effekt von lexikalisch bedingter Weglassung analysiert werden kann. Alle anderen beobachtbaren semantischen Besonderheiten impliziter Argumente ergeben sich aus den reichhaltigen Polysemiestrukturen der untersuchten Verben.
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Price: $152.99
Pages: 366
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 19 April 2021
ISBN: 9783110726831
Format: Hardcover
BISACs: LAN009000 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / General, LAN009060 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Syntax
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Tanja von der Becke, Universität Siegen.



Tanja von der Becke, University of Siegen, Germany.