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Severus Pius Augustus
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The Roman Emperor Septimius Severus (193-211 A.D.) originated from the North-African town of Lepcis Magna. His reign is seen as a time in which profound changes within Roman society became evident ...
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22 June 2011

The Roman Emperor Septimius Severus (193-211 A.D.) originated from the North-African town of Lepcis Magna. His reign is seen as a time in which profound changes within Roman society became evident resulting in many provincials achieving important positions in the Roman state. The book examines this development from the perspective of a possible use of the non-Italian home and deities of the Emperor within Imperial iconographics. Important evidence for that are the native deities propagated by the Emperor. The book further discusses the relationship of Severus towards Roman gods and a possible sacralisation of the Emperor which might suggest changing attitudes towards the Emperor. The latter however has to be critically assessed and asked who was responsible for certain images. Was it the Imperial house or were it other groups?
Der römische Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) stammte aus dem nordafrikanischen Lepcis Magna. Seine Regierung wird als eine Zeit des Umbruchs charakterisiert, geprägt von einer Veränderung der römischen Gesellschaft, in die nun immer mehr Provinzialen in führende Positionen kamen und eine Verschiebung des Zentrums weg von Rom erfolgte. In dem Buch wird dieser Entwicklung aus der Perspektive der möglichen Instrumentalisierung einer nicht-italischen Heimat des Kaisers in der kaiserlichen Repräsentation nachgegangen. Wichtigstes Zeugnis dafür sind heimatliche Götter, die vom Kaiserhaus propagiert wurden. Außerdem betrachtet das Buch die religionspolitischen Schwerpunktsetzungen des Kaisers und die auf seine Person bezogenen Sakralisierungstendenzen, die auf eine möglicherweise veränderte Auffassung des Kaisertums zurückschließen lassen, wobei insbesondere zu fragen ist, ob dies auf das Kaiserhaus oder andere Gruppen zurückzuführen ist.
Der römische Kaiser Septimius Severus (193-211 n. Chr.) stammte aus dem nordafrikanischen Lepcis Magna. Seine Regierung wird als eine Zeit des Umbruchs charakterisiert, geprägt von einer Veränderung der römischen Gesellschaft, in die nun immer mehr Provinzialen in führende Positionen kamen und eine Verschiebung des Zentrums weg von Rom erfolgte. In dem Buch wird dieser Entwicklung aus der Perspektive der möglichen Instrumentalisierung einer nicht-italischen Heimat des Kaisers in der kaiserlichen Repräsentation nachgegangen. Wichtigstes Zeugnis dafür sind heimatliche Götter, die vom Kaiserhaus propagiert wurden. Außerdem betrachtet das Buch die religionspolitischen Schwerpunktsetzungen des Kaisers und die auf seine Person bezogenen Sakralisierungstendenzen, die auf eine möglicherweise veränderte Auffassung des Kaisertums zurückschließen lassen, wobei insbesondere zu fragen ist, ob dies auf das Kaiserhaus oder andere Gruppen zurückzuführen ist.
Price: $322.00
Pages: 580
Publisher: Brill
Imprint: Brill
Series: Impact of Empire
Publication Date:
22 June 2011
ISBN: 9789004201927
Format: Hardcover
In his exploration Lichtenberger brings together an astounding amount of evidence (including seals, gems, cameos, coins, inscriptions and sculpture), meaning that his book will be a central reference work in the field for a long time to come. [...] overall Lichtenberger takes a considered approach to the evidence and presents varied images of the Severan dynasty, in which the variations in and between official and local representations is clearly displayed.
Clare Rowan, Goethe University, in BMCR 2012.02.04
Insgesamt durfte ich eine sehr anspruchsvolle Arbeit lesen, die einmal mehr die Bedeutung der Severerzeit als Phase des Umbruchs unterstreicht. Freilich wendet sich dieses Buch, das auf eine breite Quellenbasis zurückgreift, in erster Linie an ArchäologInnen. Jedoch sei dessen Lektüre auch AlthistorikerInnen empfohlen, da derzeit gerade die in Kapitel II aufgeworfenen Fragen zur Bedeutung von Herkunft, Heimat und Identität im Römischen Kaiserreich häufig erörtert und Lichtenbergers Überlegungen als weiterer Beitrag in dieser Diskussion verstanden werden dürfen.
Markus Handy, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz, in H-Soz-u-Kult 2012.02.06
Clare Rowan, Goethe University, in BMCR 2012.02.04
Insgesamt durfte ich eine sehr anspruchsvolle Arbeit lesen, die einmal mehr die Bedeutung der Severerzeit als Phase des Umbruchs unterstreicht. Freilich wendet sich dieses Buch, das auf eine breite Quellenbasis zurückgreift, in erster Linie an ArchäologInnen. Jedoch sei dessen Lektüre auch AlthistorikerInnen empfohlen, da derzeit gerade die in Kapitel II aufgeworfenen Fragen zur Bedeutung von Herkunft, Heimat und Identität im Römischen Kaiserreich häufig erörtert und Lichtenbergers Überlegungen als weiterer Beitrag in dieser Diskussion verstanden werden dürfen.
Markus Handy, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Karl-Franzens-Universität Graz, in H-Soz-u-Kult 2012.02.06
Achim Lichtenberger, Dr. phil. (2001) in Classical Archaeology, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Habilitation (2008), Westfälische Wilhelms-Universität Münster, is Professor of Classical Archaeology at Ruhr-Universität Bochum. He has published on the Hellenistic and Roman Near East including Die Baupolitik Herodes des Großen (1999) and Kulte und Kultur der Dekapolis (2003).
Achim Lichtenberger, Dr. phil. (2001) in Klassische Archäologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Habilitation (2008), Westfälische Wilhelms-Universität Münster, ist Professor für Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum. Er forscht u.a. zum hellenistischen und römischen Vorderen Orient und ist Autor von Die Baupolitik Herodes des Großen (1999) und Kulte und Kultur der Dekapolis (2003).
Achim Lichtenberger, Dr. phil. (2001) in Klassische Archäologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Habilitation (2008), Westfälische Wilhelms-Universität Münster, ist Professor für Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum. Er forscht u.a. zum hellenistischen und römischen Vorderen Orient und ist Autor von Die Baupolitik Herodes des Großen (1999) und Kulte und Kultur der Dekapolis (2003).