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Sprachliche Legitimierung protestantischer Mission

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In der vorliegenden Studie steht der Sprachgebrauch in protestantischen Missionspublikationen im Mittelpunkt. Die Autorin verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, mit dem sie die diskursiven ...
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  • 11 September 2015
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In der vorliegenden Studie steht der Sprachgebrauch in protestantischen Missionspublikationen im Mittelpunkt. Die Autorin verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, mit dem sie die diskursiven und medialen Strategien der Legitimierung christlicher Mission in Afrika und Asien um 1900 herausarbeitet. Dabei wird deutlich, dass die Verflechtung bzw. Untrennbarkeit religiöser, christlicher Ideen mit kolonialistischen, rassistischen Überlegenheitsvorstellungen dazu beitrug, Mission zu rechtfertigen. Für Schweden, das hier als Fallbeispiel dient, ist die Mission insofern als eine Form von Kolonialismus zu betrachten, als dass sie eine Verankerung des Landes im europäischen kolonialen Überlegenheitsdiskurs ermöglichte. Hanna Acke macht in ihrem Buch sprachliche Muster und Kontinuitäten auf der Ebene von Strukturen sichtbar, die Sprecherinnen und Sprecher nutzten, um ein bestimmtes Wissen als gültig zu konstruieren.

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Price: $230.00
Pages: 397
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 11 September 2015
ISBN: 9783110439540
Format: Hardcover
BISACs: HIS010000 HISTORY / Europe / General, HIS044000 HISTORY / Europe / Scandinavia, LAN009050 LANGUAGE ARTS & DISCIPLINES / Linguistics / Sociolinguistics, REL015000 RELIGION / Christianity / History, REL094000 RELIGION / Christianity / Denominations
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Hanna Acke, Universität Münster.