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Synagogenarchitektur in Deutschland
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31 January 2026

Von 1950 bis 1971 wurden 26 neue Synagogen in Deutschland gebaut. Die Weihe der Synagogen in Saarbrücken 1951 markiert eine gesamtdeutsche Phase neu errichteter Synagogen und jüdischer Gemeindehäuser. Mit der Weihe der Synagoge in Karlsruhe im Jahr 1971 kam jene mengenmäßig geringe Bauphase vorläufig zum Erliegen. Diese erste Baugruppe wurde größtenteils von unbekannten jüdischen und nicht jüdischen Architekten entworfen. Zentrale Aspekte sind hierbei, welche architektonischen Vorbilder auf den Nachkriegssynagogenbau eingewirkt haben und lässt sich die Fortsetzung einer bis 1931 entwickelten synagogalen Architektursprache feststellen? Betrachtet wird ebenso, welchen Stellenwert diese neue Synagogenarchitektur in Deutschland nach 1945 hatte und ob die Bedeutung dieser Neubauten erkannt wurde.
- Synagogen und jüdische Gemeindehäuser im Nachkriegsdeutschland
- Architektur in Ost- und Westdeutschland
- Unbekannte Architekten
Kirsten Lange-Wittmann
Art historian, seminal research on synagogue architecture in post-war Germany