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Technik und Symbolik vormoderner Wahlverfahren

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Politische Wahlen sind mitnichten eine Erfindung der Moderne. Obgleich Herrschaft in den Jahrhunderten vor der Französischen Revolution sich zumeist anders legitimierte als in modernen Demokratien,...
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  • 15 April 2010
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Politische Wahlen sind mitnichten eine Erfindung der Moderne. Obgleich Herrschaft in den Jahrhunderten vor der Französischen Revolution sich zumeist anders legitimierte als in modernen Demokratien, finden sich auch in Antike, Mittelalter und Früher Neuzeit zahlreiche Beispiele für Funktionsträger, die ihr Amt in irgendeiner Form einer Wahl verdankten. Anhand solcher Beispiele fragen die hier versammelten Beiträge nach dem Stellenwert und der Funktion vormoderner Wahlverfahren. Dem Ansatz einer Kulturgeschichte des Politischen verpflichtet, gehen die Herausgeber dabei von einer unauflösbaren Verbindung von Verfahrenstechnik und Symbolik aus; beide Aspekte werden im vorliegenden Band erstmals in einer integrativen Sichtweise aufeinander bezogen. Diese Herangehensweise eröffnet neue Deutungsperspektiven auf einen traditionellen Gegenstand der Politik- und Verfassungsgeschichte und ermöglicht zugleich eine differenziertere Sichtweise der Kontinuitäten und Brüche zwischen Ancien Régime und Moderne, jenseits der Frage nach dem demokratischen oder vordemokratischen Charakter vormoderner Wahlverfahren.
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Price: $75.99
Pages: 218
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter Oldenbourg
Publication Date: 15 April 2010
ISBN: 9783486596540
Format: Hardcover
BISACs: HIS054000 HISTORY / Social History, POL042000 POLITICAL SCIENCE / Political Ideologies / General
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Mit Beiträgen von Christoph Dartmann, Martin Jehne, Hagen Keller, Stefanie Rüther, Gerd Schwerhoff, Klaus Unterburger, Günther Wassilowsky, Thomas Weller, Hubert Wolf.