Skip to product information
1 of 1

Undarstellbares im Dialog

Publisher:

Regular price $149.00
Regular price $149.00 Sale price $149.00
Sold out
Es mag seltsam anmuten, Dialog und Undarstellbares zusammenzubringen. Was haben Probleme der Darstellung, gängigerweise im Bereich der Erkenntnistheorie, der Semiologie oder der analytischen Sprach...
Read More
  • 01 January 1997
View Product Details
Es mag seltsam anmuten, Dialog und Undarstellbares zusammenzubringen. Was haben Probleme der Darstellung, gängigerweise im Bereich der Erkenntnistheorie, der Semiologie oder der analytischen Sprachphilosophie angesiedelt, mit solchen des Dialogs, der ja genuin sozialphilosophisch lokalisiert wird, gemein? Man erkennt eine Gemeinsamkeit, wenn man betrachtet, wie das Undarstellbare selbst Theorien zum Dialog herausfordert. Wird der Dialogbegriff von Undarstellbarem her gedacht, so wird er nicht einfach aus der Sozialphilosophie in die theoretische Philosophie übertragen, sondern verweist auf einen eigenen Sinn von Dialogizität in der Theorie. Der Band schlägt also eine Reaktualisierung des Dialogbegriffs vor, die bspw. in den Bereichen Diskursanalyse, Sprachphilosophie und Ästhetik spielt.
Diese Reaktualisierung bezieht sich besonders auf die Auseinandersetzung zwischen ‘deutscher' und ‘französischer' Philosophie und wird in drei Schritten entfaltet. In einem ersten Teil wird beleuchtet, wie Dialoge jenseits einer sozialphilosophischen Explikation aussehen könnten. Dann werden Einbrüche des Undarstellbaren in Diskurse nachgezeichnet. Zuletzt wird die Verbindung beider Momente dadurch dargestellt, daß Theorien zu Wort kommen, die sich auf Undarstellbares hin dialogisch anlegen.
files/i.png Icon
Price: $149.00
Pages: 270
Publisher: Brill
Imprint: Brill
Series: Philosophie & Repräsentation / Philosophy & Representation
Publication Date: 01 January 1997
ISBN: 9789042002739
Format: Paperback
REVIEWS Icon
"Der vorliegende Band … bietet in seiner Gesamtkonzeption sowie in der Vielvalt und Qualität seiner Stücke ein durchaus gelungenes Beispiel für den heutigen Geistesverkehr über den Rheinstrom hinweg." - in: Phänomenologische Forschungen, 2000, 2. Halbband
"Alles in allem dokumentiert sich eine schöpferische Vielstimmigkeit, wie sie für grenzübergreifende und via Grenzen verbindende Gesprächszusammenhänge gewiss nicht die Regel ist, sondern eine Ausnahme. Die Kolloquien sollen fortgesetzt werden, von daher kann mann auf weitere Dialoge gespannt sein." - in: Das Argument, 229 (1999)