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Verallgemeinerung im Diskurs

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Wie kann der Bezug von Sprachgebrauch und diskursiv geteiltem Wissen theoretisch und methodologisch modelliert werden? Wie kann Generizität über logisch-semantische Fragestellungen hinaus als ...
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  • 19 January 2015
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Wie kann der Bezug von Sprachgebrauch und diskursiv geteiltem Wissen theoretisch und methodologisch modelliert werden? Wie kann Generizität über logisch-semantische Fragestellungen hinaus als zentrales Mittel sprachlicher Wissensbildung funktional beschrieben werden? Wie wird Verallgemeinerung im Kontext kolonialer Kommunikation sprachlich realisiert?
Diese Fragen beantwortet die Untersuchung im Rahmen diskursanalytischer Theoriebildung und auf der Grundlage eines funktional-kommunikativen Sprachbegriffs. Die Arbeit zeigt in Text-, Satz- und Wortanalysen, dass pragmatische Inferenzen, syntaktische Strukturen und Wortbildungsmuster auf verschiedenen Ebenen zur Realisierung sprachlicher Verallgemeinerung beitragen. Datengrundlage der Untersuchung sind massenmediale und politische Diskurse der deutschen Kolonialzeit 1900 bis 1910, in denen geteiltes Wissen mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit durch generischen Sprachgebrauch indiziert wird.
Die Arbeit ist damit an der Schnittstelle von Diskurslinguistik, (Post)Colonial Linguistics, Sprachgebrauchsgeschichte und Pragmatik verortet.

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Price: $140.00
Pages: 358
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 19 January 2015
ISBN: 9783110378351
Format: Hardcover
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Daniel Schmidt-Brücken, Universität Bremen.



Daniel Schmidt-Brücken, University of Bremen, Germany.