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Verteidigung in Straßenverkehrs-Ordnungswidrigkeitenverfahren
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17 February 2011

Im europäischen Vergleich sind die für Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten angedrohten Geldbußen in Deutschland eher niedrig. So betrugen die Geldbußen für Geschwindigkeitsverstöße in den Niederlanden bis Ende 2008 knapp das Doppelte und in Schweden das bis zu Zehnfache der deutschen Sätze. Vor diesem Hintergrund hat der deutsche Gesetzgeber eine deutliche Erhöhung der Geldbußen im Straßenverkehr vorgenommen. Ab Februar 2009 wurden die Geldbußen im neuen Bußgeldkatalog teilweise sogar verdoppelt. Mit der Erhöhung der Geldbußen im Verkehrsrecht geht die Notwendigkeit der Zunahme an Qualität in der Verteidigung einher. Das Werk möchte dazu beitragen und richtet sich an Praktiker und beleuchtet verkehrsrechtliche Bußgeldsachen in erster Linie (aber nicht nur) aus der Perspektive des Rechtsanwalts. Dabei werden wertvolle Verteidigertipps gegeben und Musterschreiben, die das Ziel der anwaltlichen Vertretung in Bußgeldsachen erreichen sollen, angeboten.
Kapitel 1: Mandatsannahme und erste Tätigkeiten des Rechtsanwalts im Bußgeldverfahren
Kapitel 2: Einzelne Ordnungswidrigkeitentatbestände
Kapitel 3: Der Bußgeldbescheid
Kapitel 4: Rechtsfolgen
Kapitel 5: Verfahrensrecht
Kapitel 6: Zwischenverfahren, § 69 OWiG
Kapitel 7: Gerichtliches Bußgeldverfahren
Kapitel 8: Pflichtverteidigung
Kapitel 9: Verbandsbußgeldbescheid, § 30 OWiG
Kapitel 10: Vermögensabschöpfung im Ordnungswidrigkeitengesetz
Kapitel 11: Die Rechtsbeschwerde
Kapitel 12: Wiederaufnahme des Verfahrens, § 85 OWiG
Kapitel 13: Vollstreckung von Bußgeldentscheidungen
Kapitel 14: Verkehrszentralregister und Punktesystem
Kapitel 15: Rechtsanwaltsvergütungsfragen
Kapitel 16: Steuer- und sozialversicherungsrechtliche Aspekte