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Von den Toren des Hades zu den Hallen des Olymp. Artemiskult bei Theokrit und Kallimachos
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26 March 2007

This study investigates the reception of contemporary religion in Hellenistic poetry and analyses the treatment of the cult of Artemis—taken as paradigmatic—in Theocritus’ second Idyll and Callimachus’ Hymns.
Both Theocritus and Callimachus display a lively interest in contemporary religion in all its facets and each dwells upon an aspect of the cult of Artemis absent in earlier poetry: Theocritus depicts her as a goddess of magic, and Callimachus as a city-goddess. These are precisely the features of her cult that gained prominence in the Hellenistic period.
The monograph aims to advance scholarly understanding of the integration and transformation of religious motifs in Hellenistic literature.
Die vorliegende Monographie untersucht die Rezeption der zeitgenössischen Religion in der hellenistischen Dichtung, und zwar am Beispiel des Artemiskultes, wie er sich im zweiten Idyll des Theokrit und in den Hymnen des Kallimachos abbildet.
Die Analyse zeigt, daß beide Dichter nicht nur großes Interesse an der zeitgenössischen Religion in allen ihren Facetten haben, sondern darüber hinaus jeweils Aspekte des Artemiskultes akzentuieren, die in der hellenistischen Zeit besonders markant sind: Theokrit zeichnet Artemis als eine Göttin der Magie, wogegen Kallimachos Artemis’ Zuständigkeitsbereich ausdifferenziert, wobei er neben der Natur und Jagd vor allem die Stadtgöttin in den Vordergrund stellt. Neben der poetischen Inszenierung der religiösen Phänomene liegt der besondere Schwerpunkt auf der literarischen Umsetzung und neuen Kontextualisierung im Gedichtcorpus.
Both Theocritus and Callimachus display a lively interest in contemporary religion in all its facets and each dwells upon an aspect of the cult of Artemis absent in earlier poetry: Theocritus depicts her as a goddess of magic, and Callimachus as a city-goddess. These are precisely the features of her cult that gained prominence in the Hellenistic period.
The monograph aims to advance scholarly understanding of the integration and transformation of religious motifs in Hellenistic literature.
Die vorliegende Monographie untersucht die Rezeption der zeitgenössischen Religion in der hellenistischen Dichtung, und zwar am Beispiel des Artemiskultes, wie er sich im zweiten Idyll des Theokrit und in den Hymnen des Kallimachos abbildet.
Die Analyse zeigt, daß beide Dichter nicht nur großes Interesse an der zeitgenössischen Religion in allen ihren Facetten haben, sondern darüber hinaus jeweils Aspekte des Artemiskultes akzentuieren, die in der hellenistischen Zeit besonders markant sind: Theokrit zeichnet Artemis als eine Göttin der Magie, wogegen Kallimachos Artemis’ Zuständigkeitsbereich ausdifferenziert, wobei er neben der Natur und Jagd vor allem die Stadtgöttin in den Vordergrund stellt. Neben der poetischen Inszenierung der religiösen Phänomene liegt der besondere Schwerpunkt auf der literarischen Umsetzung und neuen Kontextualisierung im Gedichtcorpus.
Price: $168.00
Pages: 320
Publisher: Brill
Imprint: Brill
Series: Mnemosyne, Supplements
Publication Date:
26 March 2007
ISBN: 9789004151543
Format: Hardcover
"Petrovic legt mit der überarbeiteten Fassung ihrer Disstertation einen ausgesprochen ergiebigen Beitrag zur Erforschung der zeitgnössischen Religion in den Werken der hellinistischen Dichter Theokrit und Kallimachos vor. [...] Das Verdienst dieser Untersuchung ist, dass sie auf basis einer genauen Konsulation ausgewählter hellinistischer Texte überzeugend aufzeigt, dass in den Werken der beiden hellinistischen Dichter ein neues, bis dahin in der Tradition nicht belegtes Bild der Artemis als Zauber- und Stadtgöttin von der aktuellen Kultpraxis im Hellinismus stark beeinflusst worden sind." - Marios Skempis, in: MH 65.5 (2008)
Ivana Petrovic, Ph.D. (2004) in Classics, Giessen University, is an assistant Professor of Greek Language and Literature in the Department of Classics at Durham University.
Ivana Petrovic hat ihre Doktorarbeit im Jahr 2004 abgeschlossen und arbeitet als Dozentin an der Durham University am Department of Classics and Ancient History.
Ivana Petrovic hat ihre Doktorarbeit im Jahr 2004 abgeschlossen und arbeitet als Dozentin an der Durham University am Department of Classics and Ancient History.