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Weltenvielfalt
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15 November 2013

Diese Studie entwickelt mit einem lateinamerikanistischen Korpus das Motiv der Weltenvielfalt als einen gattungs-, kultur- und fiktionstheoretischen Begriff des modernen Romans: Seine Welt weiß sich immer schon im Kontext einer anderen. Diese historisch entfaltete These hat ihre theoretische Entsprechung darin, dass die neuzeitliche Emergenz des Romans eine gattungstheoretische Wende inauguriert. Anders als genuine Poetik hat es Gattungstheorie immer auch mit einer (Vor-)Geschichte abseits der Literatur zu tun.
Pablo Valdivia Orozco, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder.