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Wissenschafts- und Technikforschung

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Die Bände dieser von Rainer Schützeichel † (Universität Bielefeld) herausgegebenen Reihe befassen sich interdisziplinär mit aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Problemlagen. Aufgrun...
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  • 15 August 2026
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In den letzten zehn Jahren ist das Interesse an der Wissenschafts- und Technikforschung im deutschsprachigen Raum rasant gewachsen. Die in diesem Lehrbuch versammelten Beiträge geben sowohl Studierenden als auch Lehrenden und Forschenden kompakte Einblicke in zentrale Konzepte und aktuelle Perspektiven dieses vielschichtigen Forschungsfeldes. Das Buch unterstützt damit die Etablierung der Wissenschafts- und Technikforschung im universitären Lehrkanon, aber auch in der derzeitigen Forschungslandschaft. Dabei nimmt es internationale und interdisziplinäre Bezüge auf und verbindet sie mit aktueller Forschung im deutschsprachigen Raum.

Die einzelnen Beiträge decken fünf Themenbereiche im Spannungsfeld von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft ab: die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft (1), Fragen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung (2), Perspektiven auf Materialität und Medialität (3) sowie Digitalität (4) von Wissenschaft und Technik und schließlich Macht und Politik (5). Hierzu greifen die Beiträge auf ein breites Repertoire sozialwissenschaftlicher Konzepte, Theorien und Methoden zurück. Sie ermöglichen ein tieferes Verständnis für die sozialen Bedingungen und Folgen von Wissenschaft und Technik sowie eine kritische Auseinandersetzung damit.

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Price: $38.99
Pages: 570
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 15 August 2026
ISBN: 9783112245880
Format: Paperback
REVIEWS Icon

Anne K. Krüger ist Soziologin und leitet die Forschungsgruppe „Reorganisation von Wissenspraktiken“ am Weizenbaum-Institut Berlin. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Veränderung von Wissens- und Bewertungspraktiken durch die Digitalisierung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Critical Data Studies, Organisationssoziologie, der Soziologie des Wertens und Bewertens und der Wissenschafts- und Technikforschung. Seit 2023 ist sie Sprecherin der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Zentrale Publikationen sind das Routledge International Handbook of Valuation and Society (2024, zusammen mit Thorsten Peetz und Hilmar Schäfer) und das utb-Studienbuch Soziologie des Wertens und Bewertens (2022).

Jan-Felix Schrape ist außerplanmäßiger Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Innovations- und Techniksoziologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Arbeits- und Organisationssoziologie sowie soziologische Theorie. Er ist Vorstandsmitglied der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) sowie Mitglied der DGS-Sektionen Arbeits- & Industriesoziologie und Medien- & Kommunikationssoziologie, der ÖGS-Sektion Technik- und Wissenschaftssoziologie, der GWTF, der EASST, des Netzwerk TA, der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE) und der European Sociological Association (ESA). Zentrale Publikationen sind die Bücher Digitale Transformation (UTB, 2. Auflage, 2026) sowie Technik und Gesellschaft. Eine kurze Einführung (Reclam, 2026).

Cornelius Schubert ist Professor für Wissenschafts- und Techniksoziologie am Institut für Soziologie der Fakultät Sozialwissenschaften an der TU Dortmund. Seine Forschung liegt im Schnittfeld von Technik-, Innovations-, Organisations- und Medizinsoziologie mit starken inter- und transdisziplinären Bezügen. Insbesondere interessiert er sich für die Zusammenhänge von Körpern und Technik, für Reparaturstudien und Formen heterogener Kooperation. Darüber hinaus arbeitet er an der Weiterentwicklung qualitativer und digitaler Methoden. Er ist Vorstandsmitglied der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikforschung (GWTF) und Dekan der Fakultät Sozialwissenschaften. Zentrale Publikationen sind Designing technology, developing theory. Toward a symmetrical approach (2021, mit Andreas Kolb) und Liking as taste making. Social media practices as generators of aesthetic valuation and distinction (2021, mit Johannes Paßmann).

Julia Schubert ist Soziologin und Postdoktorandin am Institut für Soziologie der Goethe Universität Frankfurt. Sie forscht und lehrt im Bereich der Wissenschafts- und Technikforschung, insbesondere zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik sowie zu wissenschaftlicher Expertise. Empirisch hat sie vor allem zu Geschichte und Politik der Klimawissenschaften gearbeitet. Sie ist Mitglied der UNESCO-Weltkommission für Wissenschaftsethik (COMEST), des Climate Social Science Networks (CSSN) der Brown University und Vorstandsmitglied der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS). Ihr Buch Engineering the Climate: Science, Politics and Visions of Control ist 2021 bei Mattering Press (Manchester) erschienen. Zuletzt erschien ihr Artikel Making Expert Bodies. A Sociological Analysis of the Formation of Regulatory Agencies in US Politics bei Minerva (2025, zusammen mit Evelyn Moser).