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Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
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27 July 2015

Die Zeitschrift für interkulturelle Germanistik
(ZiG) trägt dem Umstand Rechnung, dass sich in der nationalen und internationalen Germanistik Interkulturalität als eine leitende und innovative Forschungskategorie etabliert hat. Sie greift aktuelle Fragestellungen im Bereich der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft auf und möchte dazu beitragen, die unterschiedlichen Tendenzen und Trends der Interkulturalitätsforschung zu bündeln und ihre theoretischen Voraussetzungen weiter zu vertiefen. Insofern das Forschungsparadigma der Interkulturalität prinzipiell nicht mehr einzelfachlich gedacht werden kann, versteht sich die Zeitschrift bewusst als ein interdisziplinär und komparatistisch offenes Organ, das sich im internationalen Wissenschaftskontext verortet sieht.
Die ZiG erscheint zweimal jährlich.
Dieter Heimböckel (Dr. phil.), ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Interkulturalität, Drama und Theater, Literatur und Wissen/Nichtwissen sowie Moderne.
Ernest W.B. Hess-Lüttich (Prof. Dr. Dr. Dr. h.c.) lehrt Angewandte Linguistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Bern.
Georg Mein (Prof. Dr.) lehrt im Fachbereich Literatur und Interkulturalität, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Linguistik und Mediävistik an der Universität Luxemburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Medien und Kulturtheorien, Literatursoziologie sowie Literalitätsforschung.
Heinz Sieburg (Dr. phil.) ist Professor für germanistische Mediävistik und Linguistik an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der diachronen Interkulturalität, historischen Wortbildung sowie auf dem Gebiet der Varietätenlinguistik (Luxemburger Standarddeutsch).
Titelei 1
Inhalt 3
Editorial 7
Die literarische Imagologie dunkelhäutiger Frauen in Strickers Königin von Mohrenland (zw. 1210-1230) 9
Inverser Primitivismus Die ethnographische Situation als dialektisches Bild von Kafka Fichte 31
»Auch die Wörter werden zu Körpern« Body, Sexuality and Carnavalesque Writing in Emine S. Özdamar's Stories Mutterzunge and Großvaterzunge 51
Angemaßte Autorschaft Der Nationalsozialismus, der Kolonialismus und das Sprechen der Subalternen in Michael Krügers Roman Himmelfarb 71
Es war mir ein Anliegen, das Geheimnis nicht zu lüften Sieben Formen von Unübersetzbarkeit in Ilija Trojanows Der Weltensammler 81
»Deutscher Wald in Afrika« Postkoloniale Lektüren und Strategien der Dekonstruktion des kolonialen Imaginären in Thomas von Steinaeckers Roman Schutzgebiet (2009) 101
Heterogenität, Homogenität, Ähnlichkeit 119
Unterwegs in den Poren der Fläche Reisen als Phänomen der Interkulturalität 137
Im Grenzgang Für eine Germanistik als Schwellenkunde Vortrag gehalten auf der Tagung des Italienischen Germanistenverbandes (AIG): Reti internazionali e prospettive della ricerca germanistica / Internationale Netzwerke und Perspektiven der germanistischen Forschung (Istituto Italiano di Studi Germanici, Villa Sciarra-Wurts, Rom, 3.-4. Oktober 2014) 151
Hybridität Ein begriffsgeschichtlicher Aufriss 163
Interkulturalität als disziplinübergreifendes Konzept Ansätze - Anwendungen - Desiderata. Internationaler Workshop der Key Area Multilingualism and Intercultural Studies (MIS) an der Universität Luxemburg am 5. November 2014. Ein Workshopbericht 181
Rüdiger Zymner / Achim Hölter (Hg.): Handbuch Komparatistik. Theorien, Arbeitsfelder, Wissenspraxis 189
Rundbrief 8.3 (2014) 195
Komparative Ästhetik(en) Bericht über ein GiG-Colloquium im Dezember 2014 in Mumbai, Indien 199
Protokoll der Mitgliederversammlung 209
Bericht des Vorstands 213
Erläuterungen zum Finanzbericht 217
Grußwort 221
Autorinnen und Autoren 225
Hinweise für Autorinnen und Autoren 227