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Zwischen Literatur und Naturwissenschaft

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Zwischen Literatur und Naturwissenschaft finden im 18. Jh. vielfältige Interaktionen statt: Literarische Texte verarbeiten wissenschaftliche Themen; wissenschaftliche Diskurse verwenden literarisch...
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  • 24 April 2017
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Zwischen Literatur und Naturwissenschaft finden im 18. Jh. vielfältige Interaktionen statt: Literarische Texte verarbeiten wissenschaftliche Themen; wissenschaftliche Diskurse verwenden literarische Techniken. Der Sammelband widmet sich den Austauschprozessen zwischen den Disziplinen. Wissensgeschichtliche Paradigmen und Übergänge (etwa in den Bereichen der Mechanik, Geographie, Botanik, Chemie/Alchemie, Kosmologie) stehen ebenso im Fokus wie Schreibweisen und Vermittlungsformen (Musenalmanache, Lehrgedichte, Lexika etc.). In exemplarischen Fallstudien werden wissenschaftliche Traktate, populärwissenschaftliche Schriften und literarische Texte vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert beleuchtet (England, Frankreich, Deutschland). Das Spektrum reicht von Theatermaschinen bis zum künstlichen Menschen, von der Vermessung der Welt bis zum Stein der Weisen, von der Farbenlehre bis zur Kometenforschung, von Wundern und Phantasmen bis zu Tabellen und Statistiken. Eine wesentliche Einsicht betrifft die Überlagerung der Diskurse: In den einzelnen Themenfeldern kreuzen sich verschiedene naturwissenschaftliche Disziplinen; zugleich werden literarische und szientifistische Darstellungen noch nicht strikt voneinander getrennt.

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Price: $146.99
Pages: 266
Publisher: De Gruyter
Imprint: De Gruyter
Publication Date: 24 April 2017
ISBN: 9783110523102
Format: Hardcover
BISACs: LIT000000 LITERARY CRITICISM / General, LIT004130 LITERARY CRITICISM / European / General, LIT020000 LITERARY CRITICISM / Comparative Literature, LIT024030 LITERARY CRITICISM / Modern / 18th Century, LIT025000 LITERARY CRITICISM / Subjects & Themes / General
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Rudolf Freiburg, Christine Lubkoll und Harald Neymeyer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.