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Zwischen Rollenklischees und Rebellion
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30 September 2026
Die Auseinandersetzung damit, wie Frauen in der Kunstgeschichte gesehen, inszeniert und verschwiegen wurden, ist nach wie vor eine wichtige Herausforderung für die Kunstgeschichte. Die Autor*innen des Bandes legen Mechanismen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit offen, hinterfragen den männlich dominierten Kanon und werfen neue Perspektiven auf die Strategien weiblicher und queerer Selbstrepräsentation. Historische und zeitgenössische Positionen treten in einen Dialog – von frühen Selbstporträts bis hin zu intersektionalen Ansätzen der Gegenwart. Der Band lädt dazu ein, etablierte Narrative zu überdenken und Kunstgeschichte als offenes Feld und dynamischen Prozess der Auseinandersetzung mit Macht, Körper und Identität zu verstehen.
- Feministische, queere und intersektionale Ansätze im Überblick
- Verbindet Wissenschaft und gesellschaftliche Debatte
Mit Beiträgen von Adina Christine Rösch, Alexandra Karg, Andrea Aranda, Anja Ilka Schneider, Anke K. Hoyer, Mona Behfeld, Paula Gauß, Nina-Marie Schüchter, Sandra Richter